Zinseszinseffekt

Was ist der Zinseszinseffekt?

Was ist die Zinsparität
Zinseszinseffekt

Bei verzinslichen Geldanlagen werden die Zinsen in regelmäßigen Abständen fällig. Wenn der Investor die gezahlten Zinsen direkt wieder anlegt, so erwirtschaftet nicht nur das ursprünglich eingezahlte Kapital einen Zinsertrag, sondern auch die wieder angelegten Zinsen. Je länger die Laufzeit einer verzinslichen Anlage ist, um so stärker ist der Einfluß des Zinseszinseffektes auf die Rendite.

Der Effekt läßt sich auch auf Ausschüttungen bei Investmentfonds oder Dividende bei Aktien übertragen, wobei es sich hierbei nicht um Zinsen handelt und der Effekt durch Kursschwankungen beeinflußt werden kann.

Beispiel:

Anleihevolumen: 1.000 EUR
Zinssatz: 3%
Laufzeit: 2 Jahre
Zinszahlung: jährlich

Ohne die Wiederanlage der Zinsen erhält der Investor am Ende der Laufzeit insgesamt 60 EUR Zinsen (3% * 1.000 EUR * 2 Jahre).

Legt der Investor die nach einem Jahr ausgezahlten Zinsen (30 EUR) direkt wieder an, so erhält er am Ende des zweiten Jahres auch darauf 3% Zinsen, also zusätzlich 0,90 EUR. Die Gesamtzinsen belaufen sich nun auf 60,90 EUR.

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Bildnachweis:
Photo by Alexander Mils on Unsplash

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